GEBURTSVERARBEITUNG

Eine wichtige Info vorab:

Ich biete emotionale Geburtsverarbeitung, neben dem unten beschriebenen Geburtsverarbeitungskurs, auch in Einzelbegleitung (auch online möglich) an. Falls du Interesse an einer Einzelbegleitung (eventuell auch mit dem Vater des Kindes) hast, nehme gerne Kontakt zu mir auf.

der nächste geburtsverarbeitungskurs (Wochenend Kurs) startet am 26. April 2024

Bzw. der Kurs startet vorab mit einem ausführlichen Online Treffen (Termin wird unter den Teilnehmerinnen abgestimmt)

Begrenzte Plätze. Jetzt anmelden!

Ich freue mich auf dich!

Das sagen kursteilnehmerinnen nach dem kurs :

„Nun fühle ich mich nicht mehr als gescheitert, sondern sehe wie kraftvoll ich die Widrigkeiten gemeistert habe.“ (Mara 33 Jahre, Kind 9 Monate)

 

„Schon nach den 2. Kurstermin kann ich sagen, dass ich bereit bin für eine weitere Schwangerschaft. Das sah vor dem Kurs definitiv anders aus!" (Kathrin 31 Jahre, Kind 2 Jahre)

 

"Dieser Kurs war genau das was ich gesucht habe und noch dringender gebraucht habe als mir bewusst war. Jemanden, der mich absolut urteilsfrei an die Hand nimmt und zu meinen unverarbeiteten Gefühlen aus dem Wochenbett und der Zeit danach führt..."

(Natalie 31 Jahre, Kind 2 Jahre)

 

„Schon nach dem ersten Kurstermin hatte ich das Gefühl es hat sich etwas zwischen mir und meinem Sohn verändert.“

(Anna 31 J, Kind 15 Monate)

 

„Ich bin froh, dass ich den Mut hatte an dem Geburtsverarbeitungskurs teilzunehmen. Ich spüre mehr Verbundenheit zu mir und meinen Kindern.“(Barbara 33, Zwillinge 5 Jahre)

 

„Endlich nach 19 Jahren konnte ich die Trauer über das „Nicht Stillen können“ meiner Tochter fühlen. Seitdem ich die Trauer gefühlt habe, spüre ich eine tiefere Verbindung zu ihr. Es war als stünde dieses ungefühlte Gefühl die ganzen Jahre zwischen uns.“ (Eva 51 Jahre, Kind 19)

 


Was ist ein Geburtsverarbeitungskurs?

Es gibt den Geburtsvorbereitungskurs, das ist dir vermutlich bekannt - doch was ist ein Geburtsverarbeitungskurs?

Im Geburtsverarbeitungskurs geht es um die Integration, die Verarbeitung deines Geburtserlebnisses.

Jetzt magst du dich vielleicht fragen, warum das wichtig ist ... dein Kind ist doch lebendig zur Welt gekommen und dass ist doch das Wichtigste.

Ja das stimmt - es ist sicherlich das Wichtigste, dass die Kinder gesund zur Welt kommen.

Doch die Erfahrung der Geburt geht an uns Müttern, sowie natürlich auch an den Babys, nicht spurlos vorbei - sie hinterlässt tiefgreifende Eindrücke, Gefühle, Bilder und auch Narben.

Diese wiederum verschleiern den Zugang zu den Wachstumsgeschenken, die eine Geburtserfahrung von Natur aus mit sich bringt.

 

In den Rückbildungskursen - die jeder Frau nach der Geburt empfohlen werden - geht es um die Rückbildung der Körpers. Dein Körper bekommt Unterstützung, um mit den großen Veränderungen von Schwangerschaft, Geburt und Mutter Sein in Balance zu kommen.

 

Für die Psyche gibt es bis jetzt leider keine allgemein empfohlene Unterstützung.

Dabei ist dies so wichtig, was ich aus eigenem Erleben und den Erfahrungen vieler anderer Mütter bestätigen kann.

Denn viele Frauen erleben leider keine "Traumgeburt", sondern fühlten sich im Geburtsprozess überfordert, überrollt, allein gelassen, ohnmächtig, fremd bestimmt,...diese tiefgreifenden existentiellen Gefühle können nicht wirklich verarbeitet werden, da nun das Baby geboren ist und meist ein Anspruch besteht nun "glücklich sein zu müssen". Diese Diskrepanz zwischen den unverarbeiteten Gefühlen des Geburtserlebnisses und der Freude über die Ankunft des Neugeborenen ist oft eine Herausforderung für die jungen Mütter.

Aus diesem Grund wird häufig die Geburtserfahrung verdrängt. Doch diese Verdrängung nimmt den Müttern zum einen Energie und zum anderen gehen die zahlreichen Wachstumsgeschenke, die diese existenzielle Erfahrung mit sich bringt, verloren. 

Mein Fazit: Eine emotional verarbeitete Geburt ist ein ebenso wichtiger Baustein für dein Mutterglück, wie ein gesunder Körper.

Vielleicht stellst du dir nun die Frage: Wie merke ich, ob ich mein Geburtserlebnis verarbeitet habe?

Hierzu folgt ein kleines Fragen Experiment.

Ein kleiner Test für dich selbst:

Denkst du nicht gerne an die Geburt deines Kindes zurück?

Du fühlst dich unwohl, vielleicht hast du einen Kloß im Hals oder im Bauch, beim daran denken oder darüber sprechen?

Du hast Angst vor einer weiteren Geburt?

Du fühlst eine unsichtbare Distanz zwischen dir und deinem Kind?

Deine Nerven lagen im Wochenbett oft blank und vieles lief nicht so wie gewünscht?

 

Wenn du eine der Fragen für dich mit "ja" beantwortet hast, dann gehörst du zu den Frauen für die wir diesen Kurs ins Leben gerufen haben. Denn er hilft dir mit dem Erlebten Schritt für Schritt in Frieden zu kommen.

Meine eigene Erfahrung:

An dieser Stelle möchte ich sie kurz mit dir teilen:

"Mein Mann und ich planten eine Geburt im Geburtshaus und es wurde eine Kaiserschnitt Geburt in einer Klinik.

Meine Enttäuschung war groß. Doch es war schwierig für mich sie zu zulassen, denn gleichzeitig war es das größte Glück unser Baby gesund in den Armen zu halten. Doch es rollten immer wieder Tränen und ich fühlte mich ohnmächtig und unwohl, wenn mich Menschen nach der Geburt fragten. Gleichzeitig kamen innere Richterstimmen und machten mir Schuldgefühle, durch Sätze wie: "ich dürfte nicht weinen und müsste glücklich sein" oder "ich hätte mich unter der Geburt anders verhalten müssen".

An diesem Punkt wurde mir sehr schnell bewusst, dass es Zeit und Raum braucht, dieses Erlebnis für mich (und auch für unseren Sohn) zu verarbeiten.

 

Ich erforschte viele Stunden mit meinem Mann, tauschte mich mit engen Freundinnen aus, erhielt körpertherapeutische Behandlungen, recherchierte im Internet, las den Geburtsbericht mehrmals und fühlte vor allem alle Gefühle die noch gefühlt werden wollten. Es war ein langer, intensiver und lehrreicher Prozess, der viele wundervolle und unerwartete Geschenke für mich bereit hielt. Und heute kann ich an die Geburt zurückdenken und es fühlt sich für mich integriert und stimmig an. Dafür bin ich unendlich dankbar."

Unsere Vision:

Durch meine Nachforschungen habe ich heraus gefunden, wie vielen Frauen es ähnlich geht.

Und gleichzeitig fand ich es traurig zu sehen, wie wenig Angebote für Frauen zur Integration ihrer Geburtserlebnisse es gibt.

Diese Frauen werden mit ihren unverarbeiteten Gefühlen, Eindrücken, Bildern und Narben alleine gelassen.

 

Und das soll durch den Geburtsverarbeitungskurs geändert werden!

 

Gemeinsam mit Karin Lanzen (niederländische Achtsamkeitstrainerin) haben ich ein Angebot entwickelt, welches dir hilft dein(e) Geburtserlebnis(se) in dein Leben zu integrieren. So werden dir die Wachstumschancen und Geschenke deiner Geburtserfahrung bewusst, die eine Kraftquelle für dich als Mutter und auch als Frau sein können .

 

Unsere Vision ist es,  Frauen zu unterstützen Schritt für Schritt mit ihrem individuellen Geburtserlebnis in Frieden zu kommen und außerdem dazu beizutragen, dass die Wichtigkeit einer emotional verarbeiteten Geburt auch in der Öffentlichkeit immer mehr erkannt wird. So dass es in Zukunft üblich ist, den schwangeren Frauen sowohl einen Geburtsvorbereitungskurs als auch nach der Geburt einen Rückbildungskurs und bei Bedarf einen Geburtsverarbeitungskurs zu empfehlen.

 

Eine neue gesellschaftliche Sichtweise ist nötig:

"Das größte Leid aus einer dramatischen/traumatischen Geburtserlebnis

entsteht nicht durch das Geschehene,

sondern wie unsere Gesellschaft und jede/r Einzelne

im Nachhinein darauf reagiert."

 In dem wir anders mit überfordernden Geburtserlebnissen umgehen, desto weniger beeinflusst die dramatische Erfahrung das individuelle Leben, v.a. die Mutterschaft, die Mutter-Kind-Beziehung, das Selbstwertgefühl, …

 

Und der wichtigste Schritt hierbei ist zuerst: HINSCHAUEN, ZU HÖREN, MITFÜHLEN

 

In dem Großteil unserer Gesellschaft wird das Thema traumatische/dramatische Geburt gerne ignoriert, "tot" geschwiegen oder unter den Teppich gekehrt. Frauen, die eine für sich unstimmige Geburt erlebt haben, bekommen häufig folgende Sätze zu hören:

„Hauptsache dein Kind ist gesund.“, „Stell dich nicht so an.“ „Es ist doch alles super gelaufen.“ „Andere haben das auch geschafft.“ „Jetzt hör aber auf zu weinen – dein Kind ist geboren und du solltest glücklich sein.“, usw

 

Dadurch wird das Leid/Trauma größer. Unverarbeiteten Gefühle werden nicht gefühlt und es braucht viel Kraft, diese weiter zu unterdrücken. Und diese Kraft fehlt dann im Alltag mit dem Neugeborenen. Unzufriedenheit, Scham, Schuldgefühle, … machen sich breit. Das ist ein Teufelskreislauf.

 

Und dabei kann so viel Leid erspart werden!!!

 

In dem wir als Gesellschaft und jede/r Einzelne anders auf ein dramatisches Geburtserlebnis reagieren.

In dem wir zuhören, in dem wir Verständnis zeigen, in dem wir ehrliches Interesse zeigen, in dem wir Raum für Gefühle bereit stellen, in dem wir die Mütter in der Verarbeitung des Geschehenen unterstützen, in dem wir da sind.

 

Und aus diesem Grund gibt es den Geburtsverarbeitungskurs und auch die Öffentlichkeitsarbeit, welche ein Bewusstsein für unverarbeitete Geburtserfahrungen und dessen Folgen schäften will.

All das soll Eltern unterstützten ihre überfordernde Geburts- und auch Wochenbetterfahrung zu verarbeiten und die Geschenke des verarbeiteten Geburtserlebnis in ihrem Alltag zu erleben.

 

Geschenke einer verarbeiteten Geburt

Und über solche Geschenke können sich Mütter und auch Väter nach einem verarbeiteten Geburtserlebnis freuen:

  • "ich kann nun frei und ohne mulmiges Gefühl über die Geburt sprechen und an sie denken" (wir werden wenigstens an jedem Geburtstag unseres Kindes an die Geburt erinnert)
  • "ich spüre eine tiefere Verbindung zu meinem Kind. (egal wie alt mein Kind jetzt ist) Für mein Kind war die Geburt ebenfalls nicht leicht - durch die Verarbeitung konnte sich für uns beide etwas lösen und die Bindung wurde stärker spürbar."
  • "ich habe meine Stärke und Selbstwirksamkeit zurück gewonnen" (während dem Geburtserlebnis waren Ohnmacht und Fremdbestimmung vorrangig)
  • "ich habe mich tiefer kennen und verstehen gelernt und Mitgefühl mit mir selbst entwickelt"
  • "ich bin im Frieden mit meinem Geburtserlebnis"
  • "ich fühle mich bereit für eine weitere Geburt und bin freudig gespannt auf diese nächste Geburt"

 

Falls du nun neugierig geworden bist, findest du unter dem unten stehenden Link den Flyer zum nächsten Geburtsverarbeitungskurs.

Außerdem ist auch jeder Zeit eine Einzelbegleitung zur Geburtsverarbeitung möglich - sollte dich das interessieren, kannst du mich gerne unverbindlich kontaktieren.

Leite die Infos über den Geburtsverarbeitungskurs auch gerne an andere Frauen weiter, für die du glaubst dass ein Geburtsverarbeitungskurs hilfreich wäre, denn vielen ist ein solches Angebot unbekannt.

 

Wann ist der beste Zeitpunkt?

Der günstigste Zeitpunkt für einen Geburtsverarbeitungskurs ist in der Regel im ersten Lebensjahr des Kindes. Oft empfiehlt sich die zweite Hälfte des ersten Lebensjahres des Kindes, da es so meist ohne Probleme zwei Stunden mit dem Papa oder einer anderen Bezugsperson sein kann und du dich so ganz auf deinen individuellen Prozess einlassen kannst.

Allerdings ist ein Geburtsverarbeitungskurs auch sehr gut möglich, wenn dein Kind schon viel älter ist. Es haben schon Mütter am Geburtsverarbeitungskurs teilgenommen, deren Kinder schon erwachsen waren.

Entscheidend ist deine Bereitschaft und Offenheit dafür.

 

Wie kann ich mich anmelden?

Wir freuen uns über eine zeitnahe Anmeldung per Email (johanna.wirsing@outlook.de)

oder Telefon (Johanna: 0160 980 589 34).

Nach der Anmeldung erfolgt ein kurzes telefonisches Kennenlern Gespräch, indem du mir kurz von deiner Geburtserfahrung berichtest und ich dir bei Bedarf Fragen zum Kursablauf beantworten kann.

Falls du deinen Geburtsbericht von der Klinik, Geburtshaus hast, bist du eingeladen den Bericht zum Kurs mitzubringen. Für alle, die ihn noch nicht angefordert haben, würde ich empfehlen, dies zu tun, denn es kann sehr heilsam sein ihn zu lesen.

HINWEIS: Du kannst eine Kopie von dem Geburtsbericht von der Klinik, dem Geburtshaus oder der Hausgeburtshebamme anfordern. In der Regel wird dieser innerhalb von vier Wochen dir zugesendet. Meist ist es kostenfrei oder du musst die Kopier- und Portokosten tragen.

Es ist dein gutes Recht den Bericht anzufordern. Falls du dazu Fragen hast, kannst du mich gerne kontaktieren.

Ist auch eine online begleitung möglich?

Ja. Allerdings bisher nur in Einzelbegleitung.